Mergers and Acquisitions – Worauf muss ich achten und wie finanziere ich das?

Irgendwann erreicht Ihr Unternehmen den Punkt, an dem organisches Wachstum kaum noch möglich ist. Für die Weiterentwicklung Ihres Geschäfts kommt dann Mergers and Acquisitions (M&A) in Frage, also Fusionen oder Übernahmen. So kann zum Beispiel ein Maschinenbauer seinen Zulieferer übernehmen oder ein Software-Unternehmen ein kleines Entwicklerstudio schlucken.

Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag

  • wie ein M&A-Prozess durchgeführt wird und
  • wie Fusion oder Übernahme finanziert werden.

Welche Vorteile hat M&A für mich?

Durch den Zusammenschluss mit einem anderen Unternehmen holen Sie sich im Idealfall eine Menge Potenzial ins Haus. Sie erschließen sich neue Märkte, gewinnen weitere Kunden, profitieren von frischem Know-how und erweitern Ihr Portfolio. Eventuell kann durch eine kluge Fusion sogar die Nachfolge in Ihrem Betrieb geregelt werden. Oder Sie nehmen schlicht einen Konkurrenten vom Markt, um den Druck auf Ihr Unternehmen etwas zu reduzieren.

Ein erfolgreicher M&A-Prozess lässt sich in drei Phasen unterteilen:

  • In Phase 1 screenen Sie den Markt auf mögliche Kandidaten. Alle Unternehmen, die in Frage kommen, müssen detailliert analysiert werden, um keine böse Überraschung zu erleben. Loten Sie einerseits Synergien aus, vergessen Sie aber auch nicht mögliche gemeinsame Schwächen. Suchen Sie die optimale Ergänzung zu Ihrem Geschäft. Handeln Sie auf keinen Fall nur um zu beweisen, dass Sie im M&A-Bereich aktiv sind! Es kann sinnvoll sein, einen Wettbewerber zu schlucken, aber es gibt auch viele Beispiele, bei denen sich M&A letztlich nicht ausgezahlt hat.
  • Phase 2 beginnt mit der Kontaktaufnahme. Wenn Sie eine gemeinsame Basis finden, geht es an Detailfragen zu möglichen Risiken. Gibt es zum Beispiel laufende Gerichtsverfahren oder veraltete Maschinen? Außerdem müssen beide Unternehmen bewertet und ein Kaufpreis bestimmt werden. Wenn die andere Firma kein Interesse hat, kann eine sogenannte feindliche Übernahme die Lösung sein, was aber riskanter ist. In jedem Fall müssen Managementstrukturen und die Zukunft von Standorten und Mitarbeitenden besprochen werden.
  • Nach dem Vertragsabschluss geht es in Phase 3 um die Integration des anderen Unternehmens in Ihre Verwaltung. Produkte, Prozesse, Technologien, Standorte und Mitarbeitende müssen zusammengeführt werden. Stecken Sie Verantwortungsbereiche klar ab, bereinigen Sie das neu entstandene Portfolio und gehen Sie dabei möglichst zügig vor. Nur so führt der M&A-Prozess direkt zu einem Plus an Effizienz. Nehmen Sie das gesamte Team von Anfang an mit auf die Reise, damit sich niemand gegen den Wandel im Unternehmen stellt und alle an einem Strang ziehen.

Wie finanziere ich das?

Eine Übernahme nur mit Eigenkapital zu stemmen, wird in den seltensten Fällen möglich sein. Auch bei einer Fremdfinanzierung ist ein möglichst hoher Eigenmittelanteil wichtig, um zum Beispiel die Höhe eines Kredits zu senken. Achten Sie von Anfang an darauf, sich mit der geplanten Transaktion nicht zu überfordern. Als Faustregel sollte der Kaufpreis nicht über dem vier- bis fünffachen Wert Ihres Jahresgewinns vor Steuern und Zinsen liegen.

Überzeugen Sie Geldgeber unbedingt von der Zukunftsfähigkeit des Vorhabens und legen Sie klar strukturierte Businesspläne vor, um die Chancen auf Erfolg zu erhöhen. Neben dem klassischen Kredit ist zum Beispiel auch eine stille Beteiligung, die Beantragung von Fördermitteln, die Zuführung von Eigenkapital oder die Ausgabe von Schuldscheindarlehen möglich. Es gibt also viele Wege, die Frage ist wie immer nur, welcher zu Ihnen passt.

Fazit: Wachstum mit Weitsicht vorantreiben

M&A ist für das Wachstum eines modernen Unternehmens unerlässlich, allerdings können dabei viele folgenschwere Fehler gemacht werden. Beweisen Sie unbedingt Weitsicht und legen Sie auch auf die kleinsten Details wert. Gute Beratung kann dabei der Schlüssel sein! Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach der passenden Finanzierungsmöglichkeit. Denn kein M&A-Prozess ist gleich – arbeiten wir also gemeinsam an einer maßgeschneiderten Lösung.

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